hub.z428.eu

Dirk Deimeke Friendica (AP)
Ich wünschte, die Mastodonten würden verstehen, dass Fediverse so viel mehr als nur Mastodon ist.

Vortrag über das Fediverse von Tobias






Zum Ende der Sommerpause der Salonabende im Schätzchen, dem Café für Schöne Dinge & Salonkultur, war ich am 10. August eingeladen, einen Vortrag über das Fediverse und Friendica als Alternative zu den kommerziellen Plattformen wie Facebook, Instagram und nebenan.de zu halten.

Das Fediverse ist ein Netzwerk von unterschiedlichen Social Media Plattformen, die alle als Freie Software umgesetzt sind. Die Knoten des Netzwerks, also die einzelnen Installationen bzw. Dienste, kommunizieren dabei über offene Protokolle mit einander, ähnlich wie man es von E-Mails her kennt. Damit können die Nutzerïnnen der einzelnen Dienste im Fediverse, über die Grenzen der jeweiligen Dienste hinweg, mit allen anderen Nutzerïnnen interagieren

#Fediverse #Deutsch #Vortrag #Friendica #Pleroma #Hubzilla #PeerTube #Funkwhale #Diaspora #SocialHome #Mastodon #GNUSocial

http://blogs.fsfe.org/tobiasd/2019/08/23/salonabend-im-schatzchen-vortrag-uber-das-fediverse/[/share]
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Das Fass würde ich auch gar nicht aufmachen, nur vielleicht, dass sich über Masttodon auch noch "andere Implementationen" erreichen lassen.

Wie bei Mail ... Mailserversoftware spielt keine Rolle.
@z428
Nextcloud macht ActivityPub? Wie das?
Ich hab am Wochenende eine Diskussion mit Nicht-Nerds darüber gehabt. Es gibt nur ein einziges Kriterium, warum die Leute nicht wechseln. Ihre Special-Interest-Kontakte sind alle bei Facebook. Den Leuten ist schnurzegal, wie groß das Netzwerk ist. Sie wollen in ihrem Themengebiet auf dem Laufenden bleiben.

Lösung: Gründet Special Interest Instanzen und holt sie langsam rüber.

Leider geht das nicht: Die Politik will das nicht und zerstört das Fediverse mit Gesetzen.
Paul Sutton Friendica (AP)
Cool that is far better than the other diagram I found. Is it ok to share this and use it to help promote the fediverse please? I posted a flyer a while back so I could replace the diagrams directly.
Tobias Friendica
@Paul Sutton sure, just use it :-)
Paul Sutton Friendica (AP)
Cool, have posted updated flyer below.
das kann übrigens auch ganz schnell schief gehen, wenn man über verschiedene Plattformen kommunizieren will. Ich habe zum Beispiel schon erlebt, dass Direktnachrichten von Mastodon an Friendica komplett öffentlich sichtbar waren.
Reclus Mastodon (AP)
Gibt es vielleicht auch sehr kurzes Propagandamaterial für das #Fediverse in Form eines Flugblatt oder Plakats? Oder fertige Broschüren und/oder Aufkleber, die man bestellen kann? @switchingsocial @digitalcourage
SwitchingSocial.de reshared this.
I don't know about posters in German, maybe @swisode can help?
Hmm, mir ist da leider nichts bekannt 🙁
Hier mal 2 Grafiken als #Werbung fürs #Fediverse. Wer will, kann sie ja mal ggf. als Aufkleber drucken...

Rechtlicher Hinweis:
Diese Grafiken dürfen in jeder Art und Weise weiterverwendet werden, zumal sie in DE sowieso nicht geschützt sind (Schöpfungshöhe und Geometrie, u know?).

Legal notice:
These graphics may be used in any way, especially since they are not protected in GER anyway (creation height and geometry, u know?).
Image/photo
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SoNak Friendica (AP)
@Don di Dislessia :anxde: @Dirk Deimeke @z428
Mastodon hat andere Skills bezüglich Privatsphäre als Friendica. Bei plattformübegreifender Kommunikation kann logischerweise immer nur der minimale gemeinsame Standard genutzt werden.

Einer der Vorteile des Fediverse liegt darin, sich sein Universum zusammenstöpseln zu können:
Dateien mit Nextcloud, Bilder bei Pixelfed, private Kommunikation und Foren bei Friendica, usw.

Das ist wie früher (1980er) bei der Stereoanlage: Verstärker hier, Tape da, Turntable dort und von überall nur das Beste ;)
Geht dagegen was an der Kompaktanlage kaputt, ist das gesamte Teil für die Tonne .
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Machen wir uns nichts vor, User werden zu dem Teilnetzwerk wechseln, bei dem die Bekannten sind.

Innerhalb eines Bekanntenkreises wird es kaum Nutzer aus verschiedenen Netzwerken geben.

Aller Voraussicht nach wird es für die meisten Mastodon sein.

Mir ist nur wichtig, dass begriffen wird, dass das nicht alles ist.
Dirk Deimeke Friendica (AP)
So, habe ich bei Friendica auch keine so rigorose Zeichenbeschränkung wie die Mastodonten ...
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Eigentlich ein schöner Vergleich. Wenn da nicht die Mobiltelefone wären, die viele andere spezialisierte Geräte verdrängen oder verdrängt haben. (Ich weiss nicht, wann ich zum letzten Mal meine Spiegelreflexkamera benutzt habe).
SoNak Friendica (AP)
@z428 @Dirk Deimeke @Don di Dislessia :anxde:
Ich denke, diese federierten diversen Plattformen sind eine gewinnbringende Option, aber kein Pflichtprogramm.

Wer einen Ersatz für das FB-Silo sucht, der/die geht und bleibt bei Friendica und wer einen Ersatz für das TW-Silo sucht, die/der geht und bleibt bei Mastodon.
Damit bewegt man sich (wie bei den Silos) innerhalb einer Plattform und hat keine Probleme bzgl Minimalkonsens.
das ändert aber nichts daran, dass ich bei Mastodon einem anderen Account folgen kann, ohne dass mir gemeldet wird, was da jetzt alles nicht geht.

Wenn ich DM verwende, dann will ich auch, dass es eine DM ist.

Wenn die andere Instanz das nicht kann, dann muss eine Meldung angezeigt werden, dass diese Option für diesen Account nicht verfügbar ist.

Aber einfach die Nachricht senden, ohne Info zum Status der Verbindung, finde ich nicht akzeptabel!
SoNak Friendica (AP)
@Don di Dislessia :anxde: @Dirk Deimeke @z428
Ok für die Statusmeldung "Featue nicht unterstützt" oder "Achtung: Beim Übergang in dieses Netz gehen (Sicherheits-)Attribute verloren".
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Da muss ich leider widersprechen, das Fediverse ist alles, aber sicher nicht homogen.
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Woran machst Du die Homegenität fest?

Vorsicht bei Vermutungen, die klickst Dir hier Deine eigene Blase selbst zusammen.
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Das stimmt leider. Das Suchen über Instanzgrenzen hinweg ist schwierig bis unmöglich. Das ist einer der Nachteile, dass es keine zentrale Instanz gibt.
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Twitter versucht auch noch zu kuratieren und Inhalte in Deinen Feed zu spülen, die Dich stärker an Twitter binden.

Es gibt vereinzelte Directories von Teilnehmern, die aber aus Prinzip nicht komplett sein können: https://server.meld.de/
Ja, hab ich auch auf dem Schirm, hat allerdings noch ein Stück Weg vor sich, soweit ich das sehe.
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Bis auf ein oder zwei Features, die Fehlen und das Design kann ich nichts negatives über Friendica sagen. Technisch ist es jedenfalls weit vorne.

Warum solltest Du verschiedene Accounts miteinander synchronisieren, das ist ja gerade nicht der Sinn hinter der Föderation?
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Das stimmt, das ist einer der Gründe, warum ich mich für Friendica entschieden habe.
Bin dort hin- und hergerissen. Friendica ist relativ leistungsfähig bei vergleichsweise unproblematischem Hosting im Eigenbetrieb, bei Mastodon scheinen mir dort bedeutend mehr "moving parts" im Spiel, die kaputtgehen können. Andererseits: Für Friendica fehlt mir noch ein vernünftiger mobiler Client; alle, die ich bislang probiert habe, waren bestenfalls mäßig (einschließlich der Unterstützung in fedilab). Und: Es werden zwar viele Protokolle unterstützt, aber dort scheint es auch an einigen Stellen "Reibungsverluste" zu geben, weil nicht "passende" Konzepte irgendwie zusammengeführt werden.
@dewomser
...Da soll dann alles rein passen, und es soll noch dezentraler werden.

Was heißt noch dezentraler?
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Die Frage habe ich mir auch gestellt.
aber müssten dann nicht auch alle Plattformen dieses neue Protokoll umsetzen?
hört sich nach einem ganz neuen Konzept an, also vermutlich erst in ein paar Monaten oder Jahren verfügbar.

#solid
SoNak Friendica (AP)
@Don di Dislessia :anxde: @dewomser @Dirk Deimeke @MasterTux 🐧 ✅
Ein Problem des Konzepts kam gleich zu Beginn der Fragerunde am Ende des Talks auf:
Da Kommentare, Antworten, Linkes, usw. genau wie die Beiträge selbst dezentral auf den jeweiligen Datenservern der Accounts gespeichert werden ("jeder hat seine Daten bei sich selbst"), gibt es Referenzbrüche im Stream wenn
  • Ein Datenserver offline ist oder
  • Ein Datenserver auf eine neue Domain umzieht,
denn Streams sind offenbar Verkettungen von Links und zur Umreferenzierung toter Links müssten die entsprechenden Datenserver 1) online sein und das 2) unter ihrer alten Adresse.
Ein Henne-Ei-Problem und dazu habe ich erstmal keine Idee.
Paul Sutton Friendica (AP)
So what is the difference between diaspora and diaspora* ?
Tobias Friendica (AP)
@Paul Sutton the project name is diaspora* but I omitted the * after the protocol ;-)
Paul Sutton Friendica (AP)
Ah ok so it is the same thing then, thanks.
Die Idee wäre naheliegend so etwas wie #dat oder #ipfs, vielleicht weitergesponnen: Lege eine Abstraktion über beliebig viel Storage beliebig vieler (möglicherweise auch öffentlicher) Cloud-Anbieter, packe das in robuste Verschlüsselung ein und sieh zu, daß das *leicht* quer über ein großes, redundantes Netzwerk synchronisiert werden kann, so robust, daß auch mal mehrere Nodes wegbrechen können und die referenzierten Daten immer noch über eine UUID oder etwas Vergleichbares stabil erreichbar sind. Das ist im Übrigen auch eines meiner Probleme mit der gegenwärtigen Idee von Mastodon und Co., selbst wenn ich eine eigene Instanz habe: Wenn die abraucht und mein Backup schlecht ist, sind die Daten weg. Glaub schon, daß das in 2019 deutlich besser ginge.
#dat #ipfs
Blinky diaspora
@besser Just in time to mess up your lovely diagram, Osada (ActivityPub and Zot6) was reborn recently.
Pen² Friendica (AP)
Fediverse 的最新局势
Siehste!
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Stimme Dir leider zu.

Fedilab ist toll, um "mal eben" etwas zu posten, aber es ist kein guter Client.

Ich benutze mobil sehr selten Freindica und wenn, dann nutze ich die Webseite.
Damit hab ich dann sofort wieder das Account-Thema. 😉️ Ich bin schon viel "mobil" online, das kann Mastodon eigentlich auch ganz gut abbilden - aber dann fühle ich mich reichlich schizophren, wenn ich lese, wie ich (Mastodon) mich selbst (friendica) irgendwo ge"mentioned" habe. 😁️
Das ist noch ein anderer Punkt: Das "Weg-Sein" aller Daten möchte ich eigentlich auch wollen können, genau wie Du sagst. Dort wiederum ist die Idee, einen Server bzw. eine Instanz "herunterzufahren", auch eher unzuverlässig. Wie auch im WWW fällt mir im Fediverse keine Idee ein, wie ich irgend etwas verlässlich "depublizieren" könnte. Denkbar wäre so etwas ja durchaus, sowohl technisch als auch von der Anforderung her. Betrieb des Mini-Servers als Option finde ich zwar gut, aber ich unterstelle mal, daß das (im Vergleich zur großen Menge von Leuten, die derzeit digitale Kommunikation und soziale Netze nutzt) ein eher komplizierter Edge-Case für eine verschwindend geringe Nutzerzahl ist - der auch eben spätestens dann an Akzeptanz verliert, wenn Endnutzer es endlich geschafft hat, sich den RaspPi für das soziale Netzwerk mit der Familie an den Start zu bringen, und die Kiste dann umfällt, abstürzt, kaputtgeht, während der Admin für drei Wochen in Urlaub ist und alle anderen in der Zwischenzeit wieder auf das zurückfallen, was sie vorher kannten (und was verlässlich verfügbar ist).

=> Wieder: Ich glaube fest daran, daß "dezentrale Netze" nur dann richtig funktionieren und abheben werden, wenn es keinen eigenen "Server" mehr braucht, der "dezentrale Node", den der Nutzer hat, im Extremfall eine App auf einem Smartphone (und ebenso leicht einzurichten) ist und es sowas wie "nomadic identities", verschlüsselte Cloud-Stores, ..., gibt, mit denen sich sicherstellen läßt, daß nach Havarie, Diebstahl, ... die Daten nicht weg oder offengelegt sind. Das stört mich an Mastodon und vergleichsweisen Tools manchmal etwas: Am Ende des Tages wurde von der Architektur letztlich trotzdem Twitter nachgebaut: Client/Server-Architektur, mit einem Server, der robust betrieben und administriert, gesichert, dauerhaft verfügbar sein muß, damit der Kram funktioniert.
dewomser mastodon (AP)
Server aus oder Netwerk kaputt bedeudet die Daten online sind weg. Das war doch immer schon so.
Jein. Ja, klar, Du hast recht. Aber genau das Argument "war schon immer so" möchte ich gern herausfordern. 😉️ Mein Problem ist: Wir haben hier überhaupt keine Fantasie. Am Ende ist alles "wie immer". Irgendein Linux-System. Web-Server. Datenbank drauf. Alles so, wie wir es seit den späten 1990ern oder noch länger handhaben. Alles bekannte Lösungen, und alle mit den bekannten Problemen (Administrationsbedarf, Skalierbarkeit, Datenablage im Klartext in Datenbanken oder Filesystem, Abhängigkeit von einzelnen Servern).
Warum muss das immer noch so sein? Warum nicht über Lösungen diskutieren, die hier mal einen Schritt weiter gehen, grundsätzlicher werden, solche Probleme und die bisherigen Ansätze hinterfragen? Als Idee:

- All meine Daten hängen an meinem Profil und meiner Identität. Ich habe volle Kontrolle darüber bis zu dem Punkt, diese Daten verlässlich komplett zu löschen.
- Die Identität liegt in #ipfs oder #dat oder #ssb oder was auch immer, Verschlüsselung incl. Metadaten ist "first class citizen".
- Ein hinreichend großes System an Nodes quer über öffentliche und private Storages sorgt dafür, daß die Daten auf diesem System synchronisiert und vielfach redundant vorgehalten werden.
- Es gibt keine "Server" oder "Clients" mehr, sondern nur noch Teilnehmer in einem tatsächlich dezentralen System.

Ja, vermutlich *ist* es komplex, so etwas zu bauen. Was ich momentan indes beobachte: Wir kommen nicht aus der Position heraus, von Client/Server-Systemen hinweg ein besseres Netz überhaupt zu denken. Wir bleiben in der Comfort Zone dessen, wie es "schon immer war". Dummerweise ist bei Client/Server-Systemen immer Betrieb des Servers der kritische Punkt, und das bekommen GAFA und die großen Dienstleister mit viel Budget, viel Manpower, großen Rechenzentren nun mal leider mit mehr Verfügbarkeit, mehr Performance und besser administriert hin als halb-qualifizierter John Doe mit seinem heimischen RaspPi.
#ipfs #dat #ssb
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Das gibt kein "serverless", das ist reine Marketing-Sprache.
SoNak Friendica (AP)
@Kristian Rink
Der Aspekt der selbstbestimmten Löschung meiner Daten gefällt mir.
Abgeschaltete Daten hatte ich beim Ansehen des Solid-Talks zunächst als Problem angesehen. Aber ja, es hat mit Datensouveränität zu tun.
Danke für den Stups :)
SoNak Friendica (AP)
@Kristian Rink @Dirk Deimeke
Man wird nie verhindern können, dass sich Leute eine App basteln, die die lokal beim User angezeigten Daten permanent lokal speichert.
Wirklich weg sind sie verlässlich nie, nur nicht mehr ganz so öffentlich.
Jein. In dieser Architektur gibt es zwar noch Komponenten, die so etwas wie "Server" sind, aber mit einer deutlich reduzierten Bedeutung: Einzige Anforderung ist dann noch, (verschlüsselte) Daten zu speichern und zu replizieren, und die Anwendungslogik liegt in den Anwendungen, die darauf arbeiten. Also eben *nicht*

"Ich habe meine Mastodon-Instanz und einen (Web-/Mobile-)Client, der damit spricht, und wenn meine Mastodon-Instanz abraucht (dasselbe gilt für Friendica, Diaspora, ... auch), ist mein Client nutzlos und meine Daten weg." ,

sondern

"Ich habe eine Anwendung, die auf diesem Netz operiert. Alles, was in dem Netz ist, wird verlässlich so lang dort sein, bis ich mich entschließe, es dort nicht mehr haben zu wollen."
Vermutlich ja, auch wenn konkret die #ssb-Leute relativ viel Kraft investieren, solche Use Cases zu "erschlagen". Am Ende kannst Du Dir Screenshots speichern und die Dinge ausdrucken. 😉️ Das alles ist aber eine andere Größenordnung als etwa das Web oder auch das #fediverse , in dem ich faktisch überhaupt keine Möglichkeit habe, Dinge, die meinen Server verlassen habe, zu invalidisieren oder zu löschen. Vermutlich hat man ein ethische Diskussion, wie weit man das tun möchte, vor sich, aber prinzipiell denke ich, daß dort mit mehr Verschlüsselung quer durch den Stapel deutlich mehr möglich wäre.
Dirk Deimeke Friendica (AP)
Ich habe schon verstanden, dass Du an ein ähnliches Konstrukt wie BitTorrent denkst.

Es ändert nichts an der Tatsache, dass es Sender/Empfänger oder Client/Server oder Provider/Consumer gibt.

Es gab mal ein Chatsystem, was auf BitTorrent aufgeschraubt war, sich aber nicht durchgesetzt hat.
SoNak Friendica (AP)
@Kristian Rink @Dirk Deimeke
Klar, die Dimension eines solchen Modells ist positiver und für den Anwender wäre es ein Gewinn.
Aber die Probleme haben ja immer diejenigen User mit besonderen Anforderungen gegenüber solchen Leuten, die sich gerade nicht darum kümmern, wie es theoretisch gedacht ist. Und wenn ich dann vor ein paar Tagen lese, dass Google jetzt auch automatisiert Text aus Bildern extrahiert, hat es sich auch mit den Screenshots und es wird industrieller Standard, Text oder alternativ Bild zu verarbeiten.
Es wird halt immer gemacht, was möglich ist. Das spricht aber nicht gegen deine Ausführungen.
Ok, vielleicht sollten wir dann die Terminologie "Client"/"Server" außen vor lassen; Sender/Empfänger oder Provider/Consumer sind für mich eine andere begriffliche Flughöhe. 😉️ Das Problem damit, daß diese Systeme nicht durchsetzen, scheint mir zweischneidig: Im "großen Markt" ist alles jenseits von GAFA irrelevant, egal wie sehr wir uns das Gegenteil einreden wollen. Fehlendes Durchsetzungsvermögen in der kleinen Techie-Niche sehe ich in dem Problem begründet, das ich versucht habe zu umreißen: Dort gibt es vermutlich auch eine gewisse "Resistenz", sich en detail mit solchen Themen zu beschäftigen. Ich habe keine richtige "neutrale" Erklärung, warum das so ist, glaube aber, gerade Tools wie #ssb / #manyverse könnten mit "mehr" Entwicklern und mehr aktiven Nutzern jetzt schon deutlich weiter sein.