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/242/ under ice


Durch die weit offene Tür strömt milde Luft eines Land-Abends in den Flur. Der Dorfkater hat sich wieder eingefunden, zerzaust, freut sich über Futter und Zuwendung. Erstes Feuerwerk irgendwo. Über den brachen Feldern hängt schon Nacht.

/241/ the cold plains



6 Grad unter Null. Hinter überfrorenen Fenstern liegt die Welt in einer gleißenden Morgensonne, reflektiert vom dünnen Weiß auf den Dächern und Wiesen. Der neue Tag ist Licht.

/240/ white noise


Abendstille über dem Dorf. Die Straße liegt dunkel zwischen den immer noch hell erleuchteten Häusern. Kalte Luft, schwer zu atmen, rauchig. Der wenige Schnee hat sich verzogen, geblieben ist der Frost.


Nach der Nacht.


/239/ waypoint


Auf schmalen Straßen durch dunkle Wälder, Schneetreiben für den Moment. Dann reich geschmückte, leuchtende Dörfer. Leere Wege. Kaum Menschen. Kindheitsbilder und Jugenderinnerungen, verschmelzend, einander überlagernd. Und ein paar lose Fäden, die sich im Dunkel verlieren.


Weiter oben in den Bergen: Grauschwarze Wälder und zaghafte Versuche von Schnee.


/238/ silence (cont.d)


Draußen zwischen den Feldern regen sich Blätter im kaum spürbaren Wind, und plötzlich merkt man: Die Stille der Augenblicke ist immer hier. An den Tagen zwischen den Jahren. Und auch sonst. Die Stadt ist fern.

Elsewhere.




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